Die Digitalisierung zwingt viele mittelständische Unternehmen dazu, sich eine gute professionelle IT-Betreuung ins Haus zu holen. Wer sich auf die Suche nach einem IT-Dienstleister macht, stellt schnell fest, dass es am Markt eine unglaubliche Menge an Beratern und IT-Unternehmen gibt.

Den klassischen IT-Systemhäusern kommt immer öfter eine beratende Funktion zu, denn es gilt zunehmend, technische Aufgabenstellungen verständlich zu machen.

Neben der Technik hat aber auch die im Mai 2018 umgesetzte EU-Datenschutzverordnung die Unternehmen und Dienstleister vor ganz neue Herausforderungen gestellt. So gibt es beispielsweise Richtlinien, wie E-Mails archiviert oder Datenbanken gesichert werden müssen. Wenn diese Gesetze nicht umgesetzt werden, drohen Unternehmen Strafen, die in schmerzhafte Höhen gehen.

Eine weitere Schwierigkeit für Unternehmen sind sogenannte Erpressungstrojaner, mit denen Cyber-Angriffe auf Unternehmen verübt werden. Dadurch kann die Existenzgrundlage von Unternehmen schnell gefährdet werden. Fast wöchentlich wird von neuen Vorfällen berichtet.

Unternehmen stehen so einerseits vor der Herausforderung, am Stand der Technik mithalten zu müssen und gesetzeskonform zu sein, andererseits müssen sie sich vor Angriffen im Netz schützen. Das bedeutet, dass die Wahl eines guten IT-Dienstleisters für die Zukunft des Unternehmens krisenentscheidend sein kann.

Sie sollten wissen, was Sie brauchen

Nicht jeder IT-Berater passt zu jedem Unternehmen. Sie sollten Ihren IT-Berater vor der Zusammenarbeit also gründlich unter die Lupe nehmen. Denn unabhängig davon, wie erfolgreich oder seriös Ihr IT-Berater auftritt: Nicht jeder Dienstleister verfügt über eine entsprechende Kompetenz.

Es ist unumgänglich, sich genaue Gedanken über den eigenen Bedarf zu machen und das IT-Thema so weit wie möglich einzugrenzen. Eine gute Vorbereitung auf das Erstgespräch ist ein absolutes Muss, um die richtigen Fragen stellen zu können. So sehen Sie, wie der Dienstleister auf Ihre Fragen reagiert und können bereits davon ableiten, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen könnte.

Achten Sie darauf, ob Sie dieselbe Sprache sprechen

Manche IT-Berater werfen mit Fachbegriffen wie Managed Backup, Unifield Communication oder Managed Server nur so um sich. Das hört sich freilich zunächst imposant an und macht den Eindruck, dass Ihr Gegenüber weiß, wovon er spricht. Wenn Sie allerdings nach dem ersten Termin mehr Fragen haben als zuvor, dann haben Sie wohl nicht mit dem richtigen IT-Berater gesprochen. Langfristig sollten Sie mit einem Berater zusammenarbeiten, der auch Ihre Sprache spricht, denn nur so können Sie auf Augenhöhe mit ihm zusammenarbeiten.

Schauen Sie auf die Qualität

Die meisten IT-Systemhäuser prahlen auf ihren Websites damit, die Besten in ihrer Branche zu sein. Die Realität sieht allerdings meist anders aus. Um die tatsächliche Qualität zu überprüfen, sollten Sie zunächst auf Bewertungen und Zertifikate achten.